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Spenden für die Lok-Renovierung an:                            

Spendenkonto Förderverein Denkmal-Lok e.V.

         IBAN: DE16 4005 0150 0008 0050 84

        Sparkasse Münsterland-Ost

                   

14.01.2018 11:00 h Neujahrsempfang der

                      K.-G. Pängelanton im Museum

                      Gastredner: Titus Dittmann

 

20.01.2018  20:00 h Große Gala-Prunksitzung im

                      Weißen Saal der

                      Halle Münsterland

                      Ab sofort Kartenvorverkauf:

                      Gremmendorfer Reisebüro

                      Albersloher Weg 419

 

13.02. 2018 Veilchendienstag im Friedenskrug 

                       9.15 Gemeinsames Frühstück

                       Anschl. Besuch der Geschäftsleute

                       auf der Meile

                      12.30 h  Entdrohnisierung des

                        alten Prinzen Chili I. Jan und

                        Proklamation des

                        neuen Prinzen Puten Erich I.

                        Buntes Nachmittagsprogramm

                     

           

                    

 

               

                                

                                      

 

                               

 
Pngelanton-Lied

Geschichte

Gemessen an der 1200 jährigen Geschichte der Stadt Münster ist die Geschichte der vom plattdeutschen Laienspiel begeisterten Gremmendorfer ein kleines Licht. Vor Ort gehören sie aber sicherlich zu den Mitgestaltern der Ortsgeschichte.

 

Nach dem Bau der Gaststätte Haus Heuckmann 1905 vollzog sich die Besiedlung nur sehr langsam. 1913 bestand der "Stadtteil" aus ganzen 16 Häusern. Erst als nach dem ersten Weltkrieg große Wohnraumnot bestand erwachte das Interesse an Gremmendorf als Siedlungsgebiet. In der wachsenden Bevölkerung entstand bald der Wunsch nach einem Zusammenschluß zu einer Interessenvertretung, so daß sich 1923 unter dem unvergessenen Heinrich Löwe der Ortsverein Gremmendorf gründete, der sich ab 1924 auch im Schützenwesen betätigte. Auch sonst wurden vielerlei Geselligkeiten gepflegt, z.B. bei Lambertusfeiern oder Nikolausspielen, wo von Kindern und Erwachsenen auch kleine Vorträge gehalten und Theaterstücke aufgeführt wurden.

 

1933 wollte der Ortsverein sein 10 jähriges Bestehen mit einer Fahnenweihe krönen. Angesichts der mageren Kassenbestände gründete man einen Fahnenfonds und trachtete diesen auf mancherlei Weise zu füllen. Einen erklecklichen Beitrag dazu leistete Franz Brieske, zu dieser Zeit 26jähriger Bühnenmalergeselle, als er ein von ihm geschriebenes plattdeutsches Theaterstück auf den Tisch legte und sich erbot, dieses mit einer Spielschar aus Mitgliedern des Ortsvereins auf die Bretter zu bringen. Das war die Geburtsstunde der Niederdeutschen Heimatbühne Gremmendorf. Das Stück "De Pängelanton" wurde ein großer Erfolg. Nicht weniger als 12 Aufführungen und ein Gastspiel in Sendenhorst erlebte dieses Heimatstück, das den Bau der WLE behandelt.

 

Nachdem diese Bühnentradition nach den Kriegsjahren wieder auflebte und unter dem Spielleiter Kurt Werner bis heute ein wertvoller Bestandteil des Gremmendorfer Vereinsleben ist, haben wir in jedem Jahr ein plattdeutsches Theaterstück zur Aufführung gebracht. Ein begeistertes Publikum dankt uns alljährlich die vielen Mühen der Probenzeit mit enthusiastischem Applaus. Schauen Sie doch auch einmal bei uns rein! Auch wenn Sie sonst mit "Plattdeutsch oder Heimatgedanken" nichts "am Hut haben" - es lohnt sich bestimmt.

Bühne-Geschichte
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